Indisch-Deutscher Pavillon (Wettbewerb 3. Preis)

Das Projekt für einen temporären Ausstellungs- und Veranstaltungsraum für sieben indische Städte soll als Symbol aktueller und zukünftiger indisch-deutscher Partnerschaft funktional, atmosphärisch und architektonisch gemein-schaftliche Interessen Indiens und Deutschlands zeigen.

Als grundlegendes Organisationsprinzip wird dabei die Agglomeration (selbst-)ähnlicher Einheiten zu zusammenhängenden räumlichen Strukturen verwendet, wie sie zum Beispiel auf Märkten oder in der traditionellen indischen Tempelarchitektur zu finden sind.

Geforderte Modularität wird nicht nur funktional oder formal verwendet, sondern auch zum tragkonstruktiven Thema des Pavillons.


Der Titel "the best of both worlds" veranschaulicht den Anspruch, deutsches engineering und ortstypische Handwerkstradition zu einem konsistenten Ganzen zu verschmelzen.


Der Ausstellungsraum besteht daher konzeptionell aus zwei Teilen:

(1) aus einer Plattform aus Bambusdielen, Bambuspylonen und einfachen Zylindern, die mit einfachen Mitteln und geliehenem Material jeweils vor Ort errichtet werden.
(2) aus der Membrankonstruktion (inkl. Stahlverbindungen und Seile), die auf Basis ihrer zweiachsigen Krümmung an jeder Stelle mittels Vorspannung stabilisiert wird.

Diese kann in Deutschland produziert und leicht von Ort zu Ort transportiert werden.

PROJEKTDATEN

Auslober:
Goethe-Institut zusammen mit Max Mueller Bhavan New Delhi

Architekt:
Prof. Holger Hoffmann, Düsseldorf

Planung:
2010